Das Jacobson’sche Organ
Der Hund und viele andere Tiere besitzen das Vomeronasal-Organ, ein kleiner Kanal, der .......... ....... beim Menschen nur im embryonalen Zustand vorhanden, bildet sich jedoch komplett zurück
Das Riechepithel
........ die mit höheren Hirnbezirken und mit der Gegenseite des Hirns in Verbindung stehen. Diese erheblich umfangreichere Art der Verschaltung, macht die enorm hohe Geruchsauflösung, und die Möglichkeit des räumlichen Riechens aus. Dies unterscheidet den Makrosmatiker (=nasenorientiert) Hund vom Mikrosmatiker Mensch.
Kommentar: Vereinfacht ausgedrückt, kann man dies mit digitaler Fotografie vergleichen. Hat eine Kamera nur wenig Pixel, dann ist die Auflösung des Bildes eher gering. Hat eine Kamera jedoch sehr viele Pixel, dann ist die Auflösung des Bildes sehr viel genauer. Hat man dann noch eine “Stereokamara” zur Verfügung, so entstehen hervorragende, räumliche Bilder! Der Aufbau der Nase, incl. des Riechepithels mit der dazugehörigen, komplizierten Verschaltung im Gehirn des Hundes, ist ein wahres Wunderwerk der Evolution! (./.)
Könnte man die Riechschleimhaut ausbreiten, wäre diese größer, als die gesamte Hautoberfläche des Hundes.
Physiologie / Funktion der Nase
Die Sinnesleistung wird vom Riechzentrum des Hundes erbracht, welches sich wie motorisches-, sonorisches-, Seh-, Hör- und Geschmackszentrum im Großhirn befindet. Durch die Vermittlung der Geruchsmoleküle, werden spezifische Reaktionen beim Hund ausgelöst. Das Riechhirn ist eines der entwicklungsgeschichtlich ältesten Hirnteile. Ein Geruchsreiz geht von flüchtigen, gasförmigen Substanzen aus, die sich auf die Nasenschleimhaut setzen und diese über spezielle Rezeptoren stimulieren. Alle 4 - 6 Wochen werden diese erneuert. Sie sind somit die einzigen Nervenzellen, welche ein Leben lang neu gebildet werden. Die Nasenschleimhaut überzieht die ........ ...... Die Wahrnehmung von Gerüchen ist abhängig von ihrer chemischen Zusammensetzung, der Luftfeuchtigkeit, der Windgeschwindigkeit sowie dem Molekulargewicht und der Wasser- oder Fettlöslichkeit der Geruchsmoleküle. Die Voraussetzung für eine Stimulierung des Riechsystems und die Erkennung von Gerüchen ist eine Übereinstimmung zwischen dem spezifischen zellulären Empfängersystem und der Struktur des auftreffenden Geruchsmoleküls.
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