Der Geruchssinn des Hundes

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Geruchssinn des Hundes

Auf dieser Seite findet der interessierte Leser Auszüge des Vortrages über den

Geruchssinn des Hundes von Markus Fiack

Die Auszüge sind so gewählt, dass sie das darstellen, was man bei der Ausbildung eines Mantrailers wissen sollte und muss! Den kompletten Vortrag können Sie bei unseren Vorträgen in den verschiedenen Hundeschulen und Vereinen,

 

sowie beim theoretischen Unterrichten in unserer Mantrailing-Gruppe erfahren.

Nun kann es vorkommen, dass interessierte Leser, die noch keinen Mantrailer ausgebildet haben, mit den Kommentaren, die ich nur hier auf diesen Seiten einfüge (./.), nicht wirklich was anfangen können. aber lesenswert ist der Aufsatz für jeden der sich mit Hunden beschäftigt allemal. Diejenigen, die Ihren Hund in meiner Hundeschule zum Mantrailer ausbilden, verstehen aber mit Sicherheit, von was ich dann gerade schreibe!

Der Geruchssinn

 

ist der am höchsten entwickelte Sinn des Hundes und gilt als wichtigster der fünf Sinne. Er dient der Jagd, der Orientierung, der Kommunikation zwischen Hunden, sowie der Nahrungssuche. Er spielt eine wichtige Rolle bei der Nahrung und ist dem Geschmackssinn dabei übergeordnet. Wenn also ein Futter bei der Geruchsprobe bereits durchfällt, wird es meist auch nicht gefressen. Der Geruchssinn ist beim Hund ab dem vierten Monat voll ausgebildet. Er wird definiert als „die Fähigkeit zur Erkennung und Unterscheidung chemischer Moleküle.“

Die Anatomie des olfaktorischen Systems

Die Nase besteht aus der Nasenhöhle, welche durch die Nasenscheidewand in zwei Hälften getrennt wird. Seitlich teilen knöcherne Nasenmuscheln die Nase in einen oberen, einen mittleren und einen unteren Nasengang ein. Zur Schädelhöhle hin ist die Nasenhöhle durch das Siebbein, einer gelochten Knochenplatte, getrennt, durch welche sich die Riechzellen zu den Nerven des Riechhirns ziehen. Während sich beim Menschen das Riechepithel (Riechschleimhaut, auf die Sinneswahrnehmung von Gerüchen spezialisierte Schleimhaut) nur am Oberrand der oberen Nasenmuschel und gegenüber an der Nasenscheidewand befindet, ist dies beim Hund in einem viel größeren Bereich der Fall. Die Riechschleimhaut befindet sich, unregelmäßig verteilt, in der gesamten Nasenhöhle, den Nasennebenhöhlen, im Bereich der Nasenmuscheln und sogar in der Stirnhöhle, vermehrt aber in der Nähe des Siebbeins. Sie dient der Befeuchtung der Luft und dem Herausfiltern von .....

Einfluss der Rasse und Größe auf das Geruchsvermögen

Die Gesichtsform des Hundes bestimmt die Durchstromzeit und -menge der Luft auf der Riechschleimhaut. Je länger und breiter der Fang eines Hundes ist, desto größer ist die Oberfläche der Geruchspapillen, sowie die Anzahl der Geruchszellen. Die Oberfläche der Riechschleimhaut beträgt beim Menschen 2-3 cm², bei einem kleinen Hund beträgt sie bereits 25 cm², bei einem großen Hund, wie z. B. dem Labrador 190 cm². Dementsprechend verhält sich auch die Anzahl der Geruchszellen. Während der Mensch nur 5-10 Mio. Geruchszellen besitzt, sind es bei kleinen Hunden bereits 65 Mio., bei großen Rassen 200 Mio. und mehr. Der Bloodhound übertrifft bei “Ausstattung und Leistung der Nase” sogar den Urvater Wolf!

Vergleich verschiedener Rassen (und aus Spass auch mal den Menschen!)

Rasse

cm² Riechschleimhaut ca.

Mio. rezeptive Zellen ca.

Teckel

80

125

Fox Terrier

85,3

147

Bulldogge

75

100

Cocker Spaniel

67

140

Labrador

190

220

Dt. Schäferhund

200

220

Bloodhound

250

320

und im Vergleich hierzu

 

 

der Mensch (nicht lachen!)

2 - 3

5 - 10

Das Jacobson’sche Organ

Der Hund und viele andere Tiere besitzen das Vomeronasal-Organ, ein kleiner Kanal, der ..........
....... beim Menschen nur im embryonalen Zustand vorhanden, bildet sich jedoch komplett zurück

Das Riechepithel

........ die mit höheren Hirnbezirken und mit der Gegenseite des Hirns in Verbindung stehen. Diese erheblich umfangreichere Art der Verschaltung, macht die enorm hohe Geruchsauflösung, und die Möglichkeit des räumlichen Riechens aus. Dies unterscheidet den Makrosmatiker (=nasenorientiert) Hund vom Mikrosmatiker Mensch.

Kommentar: Vereinfacht ausgedrückt, kann man dies mit digitaler Fotografie vergleichen. Hat eine Kamera nur wenig Pixel, dann ist die Auflösung des Bildes eher gering. Hat eine Kamera jedoch sehr viele Pixel, dann ist die Auflösung des Bildes sehr viel genauer. Hat man dann noch eine “Stereokamara” zur Verfügung, so entstehen hervorragende, räumliche Bilder! Der Aufbau der Nase, incl. des Riechepithels mit der dazugehörigen, komplizierten Verschaltung im Gehirn des Hundes, ist ein wahres Wunderwerk der Evolution! (./.)

Könnte man die Riechschleimhaut ausbreiten, wäre diese größer, als die gesamte Hautoberfläche des Hundes.

Physiologie / Funktion der Nase

Die Sinnesleistung wird vom Riechzentrum des Hundes erbracht, welches sich wie motorisches-, sonorisches-, Seh-, Hör- und Geschmackszentrum im Großhirn befindet. Durch die Vermittlung der Geruchsmoleküle, werden spezifische Reaktionen beim Hund ausgelöst. Das Riechhirn ist eines der entwicklungsgeschichtlich ältesten Hirnteile. Ein Geruchsreiz geht von flüchtigen, gasförmigen Substanzen aus, die sich auf die Nasenschleimhaut setzen und diese über spezielle Rezeptoren stimulieren. Alle 4 - 6 Wochen werden diese erneuert. Sie sind somit die einzigen Nervenzellen, welche ein Leben lang neu gebildet werden. Die Nasenschleimhaut überzieht die ........
...... Die Wahrnehmung von Gerüchen ist abhängig von ihrer chemischen Zusammensetzung, der Luftfeuchtigkeit, der Windgeschwindigkeit sowie dem Molekulargewicht und der Wasser- oder Fettlöslichkeit der Geruchsmoleküle. Die Voraussetzung für eine Stimulierung des Riechsystems und die Erkennung von Gerüchen ist eine Übereinstimmung zwischen dem spezifischen zellulären Empfängersystem und der Struktur des auftreffenden Geruchsmoleküls.

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