verschiedene Such-
arten des Hundes

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Suchen

Auf der Seite “Suchen” möchte ich Ihnen mit kurzen Worten die Unterschiede zwischen

 

den einzelnen Sucharten bei der Hundeausbildung
zeigen. Hierbei habe ich mich absichtlich bemüht, alle englischen Begriffe und alle Fachbegriffe möglichst zu vermeiden. Erklärungen dieser Begriffe werden Sie auf der entsprechenden Seite finden.Bild: Logo der Hundeschule lerne hund auf www.mantrailing-saar.de

Wir, bei der Hundeschule “lerne Hund”, haben uns für die, wie wir meinen interessanteste, aber gleichzeitig auch die schwierigste und für Mensch und Tier anspruchsvollste Art der Suche, nämlich das Mantrailing, entschieden. Sollten Sie Fragen haben, unser Trainer-Team steht Ihnen gerne zur Verfügung; auch bei Fragen zu allen Sucharten!

Fährtensuche:

  • ein Fährtensuchhund braucht fährtenfähigen Untergrund; d.h. er folgt dem Geruch, der durch Bodenverletzung, zertretene Pflanzen und zerquetschte Kleinlebewesen entsteht
  • bei der Fährte wird der “Abgang” als solcher gekennzeichnet
  • ein Fährtensuchhund hat mit tiefer Nase zu suchen (Prüfungsordnung!); er darf die in der Luft befindlichen Geruchsmolekühle “seines Fährtenlegers” nicht zum Vergewissern “heranziehen”
  • er wird darauf ausgebildet, Gegenstände, die der Fährtenleger auf der Fährte “verloren” hat, anzuzeigen
  • der Fährtenhund findet am Ende seiner Fährte nicht den Verursacher der Fährte, sondern einen “letzten” Gegenstand
  • der Hund arbeitet die Fährte an einer langen Leine (10 m) aus, ein Ausarbeiten als “Freisuche” ist gestattet

Flächensuche:

  • Flächensuchhunde stöbern einen vorgegebenen Geländeabschnitt ab
  • hierbei suchen sie nach “menschlichem Geruch”
  • alles, was nach Mensch riecht, wird dem Führer angezeigt (Sitz, Platz, Bellen)
  • der Hund läuft frei und sollte im Idealfall das Sichtfeld des Führers nicht verlassen

Clean Boot Hunting:

  • entstand nachweislich Ende des 19. Jahrhunderts in England; der Name wurde abgeleitet vom Boot Hunting
  • Boot Hunting: Ein Fährtenleger geht bei der Ausbildung von Jagdhunden (Meutehunden) mit blutbeschmierten Schuhen (Boots) eine Fährte. Dieser so entstandenen “Schweißfährte” folgen dann die Jagdhunde
  • Clean Boot Hunting: Der Fährtenleger entfernt sich vom Startort. Seine Schuhe sind nicht mit einem Geruchsstoff bestrichen (clean). Er legt eine Fährte (Bodenverletzungen) und gleichzeitig verliert er ständig bis zu 50000 Geruchsmolekühle pro Schritt. Der so entstehenden “Spur” folgt später der ausgebildete Fährtenhund, wobei der nach Clean Boot Hunting ausgebildete Fährtenhund sich mehr an der Geruchsspur, die durch die Bodenverletzungen entstanden ist, orientiert. Der in der Luft schwebenden und am Boden haftende Individualgeruch des Fährtenlegers dient dem Hund lediglich als zusätzliche Hilfe, die Fährte sicher auszuarbeiten.
  • Hund nimmt die Fährte an einer vorher bestimmten Stelle auf, an der der Fährtenleger losgeht. Dieser hinterlässt dort noch zusätzlich einen Geruchsträger und markiert durch einen weiteren Geruchsträger in etwa 10 - 20 m Entfernung, die Richtung in die er anfangs ging
  • am Ende der Fährte findet der nach Clean Boot Hunting ausgebildete Hund den Fährtenleger und wird von diesem ausgiebig belohnt
  • beim Clean Boot Hunting lernt der Hund zwar, die Gruchsmolekühle für seine Zwecke zu nutzen, er wird aber auf Asphalt niemals so sicher sein, wie ein gut ausgebildeter Mantrailer

Mantrailing:

  • entstand vermtl. Ende des 19. Jahrhunderts in Amerika, die ersten ausgebildeten Hunde waren Bloodhounds, wobei heute festseht, dass sich jede Hunderasse für das Mantrailing eignet, bis auf ganz wenige Ausnahmen
  • Verfolgen einer individuellen Geruchsspur (Trail) bis zum Erreichen des Urhebers (Mensch, vermisste Person, traumatisierter Verletzter nach Unfall, demenzkranke Person)  - - (Haus)Tierspur = Pettrailing
  • egal über welchen Untergrund dieser Urheber vorher lief. Fährtenfähiger Boden ist nicht erforderlich, da sich der ausgebildete Mantrailing-Hund lediglich an der individuellen Geruchsspur (verlorene Geruchsmolekühle des Urhebers, die in der Luft schweben, oder am Boden kleben) orientiert. Aus diesem Grund können Mantrailer auch z.B. in gut besuchten Fußgängerzonen eingesetzt werden und dort einer Geruchsspur (relativ) sicher folgen!
  • der Mantrailer nimmt die Spur über einen ihm präsentierten Träger (Scent) des Individualgeruchs des Urhebers auf (Kleidungsstück o.ä.) und sucht sich seine Suchrichtung durch Prüfen der Umgebungsgerüche selbst, so dass er völlig selbständig in die Geruchsspur “seines Urhebers” hinein findet
  • gut trainierte Hunde sind in der Lage, dem Individualgeruch noch nach mehr als 72 Stunden zu folgen, dies ist jedoch sehr stark von der Umgebung und den Umständen abhängig (z.B. Witterung). Bei absolut optimalen Bedingungen kann sich Geruch, der dem Hund zum Ausarbeiten der Spur genügt, über mehrere Tage halten
  • Hunde mit guter Kondition können Trails über mehrere Kilometer ausarbeiten
  • während der Ausbildung steigert sich das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Hund und umgekehrt enorm
  • der Führer lernt mit der Zeit, die Signale, die der Hund über seine Mimik und Körpersprache aussendet, zu erkennen und zu verstehen. Man spricht hier vom “Lesen des Hundes”
  • Hunde erhalten eine artgerechte “Aufgabe”, sie sind Nasentiere (Makrosmatiker) und werden genau bei den richtigen Trieben (Jagdtrieb, Beutetrieb) angesprochen, um Ihnen eine artgerechte Beschäftigung zu bieten
  • nach erfolgreichem Ausarbeiten seiner Geruchsspur findet der Hund “seinen Verursacher” und wird von diesem ausgiebig belohnt (= Jackpot - außergewöhnliches Leckerlie oder ausgiebiges Spiel)
  • der angeborene Jagdtrieb darf vom Hund voll ausgelebt werden; Hund kommt auch zum Beuteerfolg, jedoch lebt er den Jagdtrieb kontrolliert aus, da er an der Leine (10 - 20 m) geführt wird und somit jederzeit unter “Kontrolle” ist
  • Trainingserfolge, Zufriedenheit von Hund und Mensch und Spaß an der Ausbildung sind aus diesen Gründen garantiert

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